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Leserbriefe


Im der Scheinwelt der Kinderfreundlichkeit!
Was im Moment den Schulkindern der Grundschule RAHEWINKEL zugemutet wird ist echt ein Albtraum, eine Baugrube von Neuschule kein Platz für die Ferienbetreueung! Es sind 'zig Kinder für die Betreuung angemeldet, die jetzt in der baubedürftigen Turnhalle der Schule den Tag verbringen müssen!! Die Behörde kündigte "die Container", in der die Betreuung der Kinder stattfand, um die Mieten einzusparen. Deutschland hilft doch sonst gerne hilfebedürftigen, sind unsere Kinder - unsere Zukunft es nicht WERT?
Ich bin sprachlos und aus der Fassung, die Situation ist schon hart und nun heißt es, dass ein Teil der Turnhalle auch den Kindern weggenommen wird, da es durchsickert. Eine neue Schule, die sich noch mitten im Baubetrieb befindet, kein Pausenhof, ein Feldweg überfüllt von LKW's und Staplern, eine Behörde, die nicht länger für die Mieten der dringend notwendigen Container aufkommen will! Über die Organisation und Verantwortung der Schulleitung kann man diskuttieren.
Warum wird man dafür bestraft, warum werden unsere Kinder bestraft, dass die Eltern arbeiten?
Die Betreuer sind Fassungslos und wissen nicht weiter, versuchen unermüdlich das Beste daraus zu machen, aber so kann es nicht weitergehen, alle notwendigen Mittel wurden ihnen nach und nach entzogen?
Ab Montag werden es mehr Kinder sein, kein Schulbeginn der Schulkinder von Rahewinkel, aber Ferien sind zuende. Offiziell soll es Mittwoch 21.03. los gehen. In einer Schule in vollem Bauzustand ohne Pausenhof, "Null" Verantwortungbewusstsein, denn die Sicherheitsmaßnahmen sind katastrophal.
Es wird sich keiner angesprochen fühlen, Sie werden diese Zeilen lesen, die Mail löschen und Ihre arbeit weitermachen.

NBK




Hamburgerin des Jahres 2017!
Ich habe eine Kleinigkeit beobachtet, die mir würdig erscheint, bei der Wahl zur Hamburgerin des Tages erwähnt zu werden. Es war allerdings schon am 7. Dezember 2017.
Ich fuhr mit der U-Bahn Richtung Mümmelmannsberg und saß im ersten Waggon, als der Zug an der Haltestelle Legienstraße kurz vor der Abfahrt stand. Die Türen waren schon geschlossen. Auf dem Bahnsteig ging eine jüngere Frau zügig Richtung Ausgang. Der Bahnsteig ist dort seit einiger Zeit verlängert worden. Im vorbeigehen drückte sie kurz auf den Button zum öffnen der ersten Tür. Die Tür ging auf. Die Frau ging weiter. Das kam mir vor, wie in meiner Jugend die Klingelstreiche von uns Kindern. Aber nein; aus der anderen Richtung kam ein Mann und konnte durch die eben geöffnete Tür noch schnell in den Zug einsteigen. Die Tür schloss wieder. Der Zug fuhr los. Ohne die schnelle, geistesgegenwärtige Botton-drück-Aktion der mir absolut unbekannten Frau hätte der Herr den Zug nicht mehr erreicht. Ich fand das ausgesprochen nett und für mich ist diese Frau sogar die Hamburgerin des Jahres 2017

Werner Vogel



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