Die "aktiv wohnen" Ihre Stadtteilzeitung in Hamburg Mümmelmannsberg


Die Stadt Hamburg macht Unsere Tagesmütter zu Billiglöhnerinnen und nun tun die Kankenkassen ihr Übriges dazu !


Tageskinder

Viel Engagement für die Kinder im Stadtteil, aber die Politik macht es den Tagesmüttern in Hamburg nicht leicht. Zwar sind sie aus den Betreuungsangeboten für Kinder, gerade auch für die ganz Kleinen, nicht weg zu denken, dennoch machen Auflagen und hohe Kosten bspw. für die eigene Krankenversicherung den Tagesmüttern das Leben schwer. Die „aktiv wohnen“ befragte zur aktuellen Situation Mümmelmannsberger Tagesmütter. Einhellig kritisierten sie die schlechten materiellen Bedingungen und die mangelnde Anerkennung ihres Berufes. Beeindruckend war im Gespräch, dass keine der Tagesmütter über Stress oder Ärger mit den Kindern klagt - im Gegenteil: Bei allen wurde deutlich hier ist Beruf Berufung. Aus den Interviews: „Ich liebe den Kontakt zu den Kindern, ihre aufgeschlossene Art. Kinder sind immer ehrlich und haben eine natürliche Art. Es ist toll mitzuerleben, wie die Kinder wachsen und ihre eigene Persönlichkeit entwickeln. Ich gebe vielen Kindern ein Stück Familie. “So verschieden die Tagesmütter, so einig sind sie sich in den Gründen, warum sie diesen Beruf lieben: Sie wollen den Kindern ein Stück zu Hause geben. Ähnlich einig sind sie sich in ihren Wünschen für die Zukunft, ganz oben rangiert, eine bessere Bezahlung gepaart mit einer besseren sozialen Absicherung und öffentlicher Anerkennung. Doch auch in den Träumen der Tagesmütter stehen die Kinder im Mittelpunkt: „Was ich mir wünsche? Ganz viel Geld, so dass ich es mir leisten könnte, die Kinder unentgeldlich zu nehmen. Ich würde mir ein Kinderhaus bauen. Mein Lohn wären die leuchtenden Kinderaugen. “Doch die Realität sieht ganz anders aus, zur Zeit kämpfen die Tagesmütter gegen eine Änderung ihrer Krankenkassenberechnung: Zukünftig soll unabhängig von ihrem Einkommen, der Berechnung der Krankenkasse ein Einkommen von über 2000.-€ zu Grunde gelegt werden. Das ergibt einen Krankenkassenbeitrag von mindestens 310€ im Monat, obwohl fast alle Tagesmütter viel viel weniger verdienen. Die Forderung der Tagesmütter ist ganz einfach: Sie wollen, wie andere Arbeitnehmer auch, nach ihrem tatsächlichen Einkommen berechnet werden. Es zeigt mit welchem Engagement die Tagesmütter ihrem Beruf nach gehen, wenn sie in den Interviews immer wieder betonen, wie sehr sie ihre Arbeit lieben: „Mir gefällt die Abwechslung, die jeden Tag stattfindet, es ist kein monotones Arbeiten. Es gefällt mir zu sehen, wie verschieden jedes Kind doch ist. Weitere Informationen unter Tel. 715 30 48



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